Neubau Heilpädagogische Sonderschule Olten

Auf dem innerstädtischen Grundstück stand eine Villa aus den 1890er Jahren. Der von der Strasse zurückgesetzte Bau wurde später durch zwei Gewerbebauten südseitig erweitert. Die Nutzungen für den Unterricht der Heilpädagogischen Schule waren bezüglich Platzbedarf und Hindernisfreiheit ungeeignet.

Der Neubau sieht ein Kopfgebäude vor, welches das Gelände zur Strasse hin schliesst und die Linie der übrigen Bebauung aufnimmt, sowie zwei den Hofraum fassende Seitenflügel. Der Kopfbau ist typologisch zur Strasse hin orientiert und ist für Räume mit polyvalenten Nutzungen gedacht. Die beiden Seitenflügel sind zum Hof hin geöffnet und nehmen die Unterrichts- und Gemeinschaftsräume auf.

Der intime Innenhof kann als Pausenbereich als auch für diverse Anlässe genutzt werden. Im Sommer lassen sich im Erdgeschoss die Fensterfronten öffnen und bilden eine grosse durchlässige, teils gedeckte, teils offenen Raumfolge.

Projektteam: Willi Voney, Jürg Hochuli, Andreas Brantschen
Projektwettbewerb 1990
3.Rang/2.Ankauf

Art: Wettbewerb 1990
Bauträgerschaft: Einwohnergemeinde Olten
Fotos: © Baudirektion Olten

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